Rund um die Uhr eine angenehme Raumtemperatur und das auch im Winter mit minimalem Heizaufwand: Regina und Christoph Erni konnten sich dank einer speziellen Architektur und dem Einsatz eines Speicherofens den Traum eines energieeffizienten Hauses erfüllen.



Er ist ganz offensichtlich der Star des Raumes. Wer bei der Familie Erni in Münsingen den Wohnraum betritt, dessen Blick fällt unweigerlich zuerst auf den T-Sky-Eco. Einen schlanken Speicherofen der Tonwerk Lausen AG – wenn man so will, die modernere, technisch raffiniertere Variante des traditionellen Kachelofens. Gleich daneben stehen Couch und Sessel für gemütliche Stunden, auf der anderen Seite ist die Küche eingebaut. Zweifelsohne ist dieser Raum mit dem warmen Parkett am Boden das Zentrum der 3.5-Zimmer-Wohnung mit 100 Quadratmetern Grundfläche.



«Als wir unser grosses Familienhaus, das wir zuvor bewohnt haben, unserem Sohn und seiner Familie überliessen, war uns klar, dass für uns nur ein besonders energiefreundlicher Neubau infrage kommt», erklärt Regina Erni. Entstanden ist mit dem Architekturbüro «Sunnaplan» ein durchdachtes Gesamtkonzept, bei dem Energieeffizienz ganz zuoberst steht. «Wir wollten ein Einofengebäude, das grösstenteils ganz ohne Heizen auskommt.» Besondere Dämmungsmaterialien in den Aussenwänden, nach Süden gerichtete Fensterfronten und Steinplatten unter dem Eichenparkett sorgen dafür, dass die durch Sonneneinstrahlung oder vom Ofen aufgenommene Wärme gespeichert und später langsam wieder abgegeben wird. So ist es möglich, dass der T-Sky-Eco im Winter ganz alleine die Raumtemperatur in der gesamten Wohnung durchschnittlich bei angenehmen 21 Grad halten kann.



Wie problemlos das funktioniert, überrascht das Ehepaar Erni selbst ein wenig: «Wir frieren nie und das Heizen mit dem T-Sky-Eco ist denkbar unkompliziert.» In der Heizperiode legen die Ernis am Morgen sechs Scheiter Buchenholz pro Füllung in den Ofen, «das reicht fast immer bis zum Abend». Nur bei ausserordentlicher Kälte muss ein zweites Mal nachgelegt werden. Und weil fast alles rückstandslos verbrannt wird, bleiben pro Tag gerade einmal eineinhalb Schäufelchen Asche zurück. Auch geputzt werden muss nur einmal im Jahr. Ein überschaubarer Aufwand, wie die beiden finden. Gerade einmal zwei Ster Holz verbrauchen sie sowie die baugleiche Wohnung unter ihnen pro Jahr. Wichtig ist dem umweltbewussten Paar, dass dieses ausschliesslich aus Schweizer Wäldern kommt. Ein angenehmer Nebeneffekt ist, dass sich die Holzkosten pro Einheit auf gerade einmal 350 Franken im Jahr belaufen. Christoph Erni ist absolut begeistert von dem Zusammenspiel der Bauweise des Hauses und dem Ofen: «Eine absolute Win-win-Situation.»

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