Biologische Vielfalt statt Sedumteppich auf dem Dach

Biologische Vielfalt statt Sedumteppich auf dem Dach

Ersatzhabitate und Biodiversität ist das Ziel der neuen Begrünungssysteme von Bauder. Zwischen einer einfachen Extensivbegrünung und der üppigen Intensivbegrünung gibt es eine noch nie dagewesene Vielfalt an Möglichkeiten.


Oekodach von Bauder

Bauder Flachdachbegrünung System 3.1



Biodiversität mit Dachbiotop – System 3.1

Das Begrünungssystem Ökodach verbindet den ökologischen Ausgleich auf Dächern mit dem Naturschutzgedanken. Modellierte Substratschüttungen, Grobkies, scheinbar willkürlich aufgeschichtetes Totholz und Wasserbecken machen aus einer Dachbegrünung eine optisch ansprechende Landschaft mit grossem Potenzial. Durch seine besondere Ausführung kann das Bauder Ökodach neue Lebensräume für seltene Spinnen-/Käferarten und Wildbienen schaffen. Vögel finden Nahrung und Nistmaterial. Die ständig variierenden Schichtdicken des Substrates bilden die Basis für eine artenreiche Vegetation mit viel Biomasse und einer entsprechend reichhaltigeren Bodenfauna. So lässt sich die räumliche Vernetzung naturnaher Lebensräume in Siedlungsgebieten mit Dachbiotopen gezielt verbessern. Die Massnahmen reichen von einer ungleichmässigen Verteilung der Substratschicht, je nach Statik von ca. 8 bis 15 cm auf 1/3 der Dachfläche, über Strukturelemente mit Sandlinsen, Asthaufen, Wurzelstöcken, Wandkiesbereiche und Steinblöcke bis zu einem konkreten Konzept für den ökologischen Ausgleich unter Berücksichtigung verschiedener Zielvorgaben.



Bauder Flachdachbegrünung System 3.2




Artenvielfalt mit Blumenwiesen und Stauden – System 3.2

Dieses Dachbegrünungssystem zeichnet sich durch ein deutlich grösseres Pflanzenspektrum aus. Wildbienen und andere Insekten finden hier ihr dringend benötigtes Futterangebot. Mit einer natürlichen Artenvielfalt und möglichst viel Biodiversität auf dem Dach kann ein ökologischer Ausgleich geschaffen werden. Aktuelle Diskussionen über den Insektenrückgang benennen die Auswirkungen auf unser Ökosystem sowie auf das reduzierte Futterangebot für die Insekten. Ein sinnvoller, positiver Beitrag kann eine Dachbegrünung mit vielfältigerer Vegetation sein. Statt Sedumbegrünungen werden Mischungen aus Blumen, Pflanzen und Kräutern ausgeführt. Bei ausreichender Substratstärke, ab etwa 15 bis 20 cm, werden bienenfreundliche Pflanzen etabliert.

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