Lastenaufzüge

Hydraulischer Lastenaufzug

Die Steuerung und das Aggregat finden Platz im bauseitigen Maschinenraum oder -schrank. Die möglichen Nutzlasten reichen von 500 bis 10'000 Kilogramm und die Geschwindigkeit liegt bei maximal einem Meter pro Sekunde. Die Kabinenwände und -decke sind aus stabilen Stahlblechen gefertigt. Licht geben die in der Decke eingebauten LED-Panels. Möglich sind zudem Wand-Schutzleisten aus Hartholz oder Kunststoff. Der Boden ist aus Buche mit harter Oberfläche (Multiplexplatten). Die Vorteile gemäss eigenen Aussagen sind:
  • Platzierung des Motors (Geräuschquelle) beispielsweise im Untergeschoss, fern vom Schacht
  • Variable Aggregatspositionierung
  • Simple Notbefreiung
  • Wartungsarme Antriebstechnik
  • Kein Verschleiss von Umlenkrollen oder Seilen


  • Lastenaufzug ohne Maschinenraum

    Der Antrieb erfolgt mittels elektromechanischem Antrieb, welcher sich im Schachtkopf befinde. Die Steuerung wird als Unterputzkasten in der Schachtwand eingebaut und der Standort dieser ist frei wählbar. Die Nutzlasten reichen von 500 bis 5000 Kilogramm, die Geschwindigkeit liegt bei bis zu einem Meter pro Sekunde. Die Kabinendecke und -wände sind aus stabilem Stahlblech gefertigt, die Beleuchtung erfolgt über LED-Panels, welche in der Decke verbaut sind. Möglich ist die Anbringung von Schutzleisten aus Hartholz oder Kunststoff an den Kabinenwänden. Der Boden ist aus Buche mit harter Oberfläche (Multiplexplatten).


    Autoaufzüge

    Die Steuerung und das Aggregat erfordern einen bauseitigen Maschinenraum oder -schrank. Die Nutzlast liegt bei maximal 4800 Kilogramm, die Geschwindigkeit bei maximal einem Meter pro Sekunde. Die Kabinenwände und -decke sind aus stabilem Stahlblech gefertigt. In der Kabinendecke befinden sich LED-Panels für die Beleuchtung und Schlitze für die Lüftung. Die Schutzleisten können aus Hartholz oder Kunststoff gefertigt werden. Der Liftboden besteht aus Aluplanken und Gitterrost-Einsätzen.


    Kleinwarenaufzüge

    Sie werden auf Basis der aktuellen Maschinenrichtlinie 2006/42/EG und in Kombination mit der harmonisierten Norm für Kleingüteraufzüge, EN 81-3, gefertigt. Die Tragkraft liegt zwischen 5 und maximal 300 Kilogramm, die maximalen Masse für den Fahrkorb liegen bei: 1000 mm Breite, 1000 mm Tiefe, 1200 mm Höhe. Möglich sind bis zu 3 Zugangsseiten. Als Schachttüren möglich sind Schiebetüren oder 1- und 2-flügelige Drehtüren - eine Kombination unterschiedlicher ist ebenfalls möglich. Das Triebwerk kann oben unten im Schacht, oder seitlich neben dem Schacht installiert werden. Die möglichen Betriebsgeschwindigkeiten liegen zwischen 0,2 und 1 Meter pro Sekunde. Bei Bedarf kann eine Fangvorrichtung unter dem Schacht angebracht werden.
    Der Fahrkorb und die Türen sind elektrolytisch verzinkt, das Schachtgerüst ist feuerverzinkt. Der Antrieb erfolgt mittels einem Schneckengetriebe, die Mikroprozessorsteuerung ist komplett vorverdrahtet und erfolgt über einen 24-Volt-Anschluss. Der Lift verfügt über eine Anhol- und Sendesteuerung. Optional kann er mit einer Rufquittung, einem Ankunftssignal oder einer Standortanzeige ausgestattet werden.

     

     Detailinformationen

    Normensammlung SN EN

    Normensammlung SN EN

    Aktuell gültige Normen für elektromechanisch und hydraulisch betriebene Aufzüge (Stand September 2015)
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