ARC-AWARD 2014 Zur Webansicht 24. Oktober 2014  
Architektur-Award 2014

 

Die Sieger sind gekürt!

Arc-Award Preisverleihung
Die Siegerprojekte des Schweizer Architekturpreises Arc-Award 2014 sind gekürt. Die Schweizer Baudokumentation und die Architektur-Fachzeitschrift Viso vergaben das dritte Mal den Arc-Award. Jurypräsident Daniele Marques führte durch die Veranstaltung zum Thema Wohnwelten. Mit mehr als 380 (320 Arc-Award, 60 Next Generation) eingereichten Projekten knüpft die dritte Ausgabe des Arc-Award an den Erfolg seiner beiden Vorgänger an. Gestern Donnerstag fand in der Maag Halle in Zürich die Preisverleihung als Startschuss zur architektur0.14 statt. Die grösste Schweizer Werkschau für Architektur, die architektur0.14, zeigt die Nominierten- und Gewinnerprojekte noch bis Sonntag. Mit Preisgeldern von insgesamt 92’500 Schweizer Franken ist der Arc-Award 2014 einer der bestdotierten Architekturpreise der Schweiz.

Die Siegerprojekte finden Sie auf: www.arc-award.ch/sieger2014

Haus auf sechs Pfeilern, FL-Schaan
Sieger einfamilienhäuser / zweifamilienhäuser
neubau
Bearth & Deplazes Architekten AG
Objekt 1 Objekt 1 Objekt 1
Das knappe Grundstück ist mit maximaler Kubatur und Ausnutzung bebaut: zuoberst der Wohnraum mit Aussicht auf das Rheintal und die Gebirgskette Drei Schwestern. Das Zimmergeschoss eingezogen, eine Kreuzfigur, reduziert auf die privaten Räume. Das Erdgeschoss offen, auf Pfeilern ruhend, ist Zugang, Hof und Garten in einem. Tief im Untergrund der Weinkeller. Alle Geschosse sind im Grundriss verschieden. Die Treppe, eine Doppelhelix, trennt für Gäste zugängliche von privaten Räumen. ...
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Maison Savioz, la giète-délé, Ayent
Sieger Einfamilienhäuser / Zweifamilienhäuser Umbau
savioz fabrizzi architectes fas,
Objekt 3 Objekt 3 Objekt 3
Das Ferienhaus „Savioz“ liegt auf 1000 Meter über Meer und war im Jahr 1882 als Maiensäss mit vor Ort gefundenen Steinen erbaut worden. In seiner funktionalen Ästhetik orientiert sich der Umbau am ursprünglichen Charakter der utilitären Bauten auf dieser Seehöhe. Im Inneren setzt sich die atmosphärische Sprache der rauhen, grauen Aussenseite durch den Einsatz von unregelmässig strukturierten, grauen Oberflächen im Wohnbereich fort. Raumhohe, sich gegenüberliegende Fensterflächen lassen die Landschaft durch den Wohnbereich hindurch fliessen. ...
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Immeuble de logements pour étudiants, Genève
Sieger Mehrfamilienhäuser Neubau
Charles Pictet architecte FAS SIA
Objekt 2 Objekt 2 Objekt 2
Das Gebäude mit seiner rot-braunen Klinkerziegelfassade füllt eine schmale Parzelle im Stadtgeviert Coulouvrenière in Genf. Seine Architektur versucht die heterogene städtebauliche Struktur seiner unmittelbaren Nachbarschaft mit Gebäuden aus den 1960er- und 1980er-Jahren auf der gegenüberliegenden Straßenzeite zu verbinden. Seine städtebauliche Funktion besteht aber auch in der Fortführung der Gebäude- und Fassadenlinie entlang der Straße und der visuellen Schließung des benachbarten Place des Volontaires. ...
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Sanierung Hirsehof, Zürich
Sieger Mehrfamilienhäuser Umbau
burkhalter sumi architekten gmbh,
Objekt 1 Objekt 1 Objekt 1
Der markante V-förmige Baublock an der Kreuzung Forchstrasse/Freiestrasse wurde im Jahr 1934 vom Architekten Adolf Heer gebaut. Die Sanierung eines „bedeutenden Zürcher Vertreter der neuen Sachlichkeit“ (Baukultur Zürich, Band Hirslanden) zeigt exemplarisch auf, wie den Grenzen zwischen sanierungsbedürftigem Altbau und Anforderungen der Denkmalpflege Raum gegeben werden können: Die denkmalgeschützte Fassade wurde instandgestellt, innen gedämmt und die Fenster mit den zeittypischen Sprossungen versehen, während die Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit erheblich verbessert werde. ...
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Umnutzung Habsburgstrasse, Zürich
Sieger Umnutzung zu Wohnraum
EM2N Architekten AG, Zürich
Objekt 1 Objekt 1 Objekt 1
Der Umbau des massigen Bürobaus aus den 1970ern macht aus dem selbstbezogenen Fremdkörper einen Bestandteil des Quartiers. Wir wollten den Bestand jedoch nicht domestizieren, sondern von seiner Sperrigkeit profitieren. Bei Bautiefen von bis zu 24 Metern halfen die grossen Raumhöhen des Bestands, die Belichtungssituation zu entschärfen und den Räumen Grosszügigkeit zu verleihen. Das Gebäude wurde bis auf die Tragstruktur rückgebaut, die Treppenanlage mit einem zweiten Treppenhaus ergänzt. So entstand eine kollektive Raumfigur, welche alle Wohnungen erschliesst und durch ihre spezifische Form Adressen für die Wohnungen schafft. ...
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Wohnüberbauung Brunnmatt-Ost, Bern
Sieger Wohnüberbauung
Esch Sintzel Architekten
Objekt 1 Objekt 1 Objekt 1
Das rasche Wachstum Berns in den 20-30er Jahren brachte viele innerstädtische Blockrandstrukturen hervor, welche mit ihren geschützten Hofräumen und intakten Nachbarschaften als Wohnlagen sehr geschätzt werden. Die Neuüberbauung des Werkhofareals an der Schwarztorstrasse bot die Gelegenheit, eines der letzten innerstädtischen Blockrandfragmente zu vervollständigen, den Hofraum zu begrünen sowie attraktiven Wohnraum zu schaffen. ...
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Haus TrancaunA, Lumbrein
Sieger Sonderpreis Lichtführung
Morger + Dettli Architekten AG,
Objekt 1 Objekt 1 Objekt 1
as Projekt Trancauna ist ein Versuch, in diesem kulturlandschaftlich geprägten Kontext ein Haus für temporäres Wohnen zu realisieren. Das Haus ruht als Solitär zwischen dem Dorf Lumbrein und der Alpenlandschaft Lumnezia; es will neu sein und sich doch in die Dorfstruktur einfügen. Es bedient sich vorhandener Form- und Materialsprachen oder kontrastiert diese und befreit sich von den vorhandenen Typologien und der Notwendigkeit einer repräsentativen Adresse. ...
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Wohn- und Gewerbesiedlung Kalkbreite
Sieger Sonderpreis Farbkonzept
Müller Sigrist Architekten AG,
Objekt 1 Objekt 1 Objekt 1
Wohn- und Gewerbeneubau an städtebaulich prägnanter Stelle mit integrierter Tramhalle für die städtischen Verkehrsbetriebe. Die Wohn- und Gewerbesiedlung umschliesst die Tramhalle und vereint die verschiedenen Nutzungen in einer einzigen, kompakten Grossform. Eine Erschliessungskaskade verbindet Innen und Aussen, begehbare Dächer und die Terrasse über der Tramhalle. Sie wird Vorbildcharakter für das genossenschaftliche Wohnen in der Stadt haben. ...
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Terrassenhäuser Landenberg, Winterthur
Sieger Sonderpreis Umgebungsgestaltung
Peter Kunz Architektur SIA BSA
Objekt 1 Objekt 1 Objekt 1
Die Stärke der Bebauung besteht in der Beziehung der sechs identischen Terrassenhäuser zum umgebenden Terrain. Die flach in den Hangverlauf eingebetteten Gebäudevolumina liegen auf parallel zu den Höhenkurven verlaufenden Betonbändern, welche die steile Hangparzelle terrassieren. Die dadurch geschaffenen privaten Gärten für jede Wohneinheit sind eine attraktive Ergänzung zur üblichen überdachten und windgeschützten Dachterrasse. ...
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Wohnüberbauung am Herterweiher
Sieger Sonderpreis Gebäudehülle
Morger + Dettli Architekten AG
Objekt 1 Objekt 1 Objekt 1
Auf der Basis eines Gestaltungsplans der Architekten EM2N wurde entlang der Weiherallee ein sechsgeschossiger Baukörper geplant. Zusammen mit der den Herterweiher umgebenden Vegetation verbindet sich das Gebäude zu einer grosszügigen räumlichen Einheit. Dabei bildet der Weiher das Zentrum der Anlage. Die parkartige Landschaft durchdringt den Baukörper und wird Teil der inneren Raumerfahrung. Durch eine wellenartige Ausbildung der Fassade wird eine Rhythmisierung des langen Volumens erreicht. Dadurch entstehen in Abfolge grosse Loggien, die sich ideal zum Aussenraum orientieren. ...
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Atelier dans un bâtiment agricole, Landecy
Sieger Sonderpreis Ingenieurleistung
Charles Pictet architecte FAS SIA
Objekt 1 Objekt 1 Objekt 1
Von der ursprünglichen Form des Stallgebäudes in Landecy besteht heute nur noch die Natursteinmauer, welcher eine quer durch das ganze Haus und bis unter den Dachstock reichende, 35cm dicke Wandscheibe hinzufügt wurde, über die alle Gebäudelasten ins Erdreich abgetragen werden. Die Bodenkonstruktion des neuen Ateliers besteht aus einer 1,20 m hohen vorfabrizierten Holzkassettendecke, welche den 12 x 15 m großen Raum stützenfrei überspannt. Überzeugend ist die Selbstverständlichkeit, mit der althergebrachte und zeitgenössische Konstruktionsmethoden in Einklang gebracht wurden. ...
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Tektonik StahlArchitektur
Sieger Next Generation
Fabian Gmür, ZHAW Winterthur
Objekt 1 Objekt 1 Objekt 1
Während sich, an der Schwelle zur Moderne, die Stahlbauästhetik des frühen 20. Jahrhunderts durch die Ablesbarkeit der Fügung der Einzelteile auszeichnete, tendiert der Stahlbau heute aufgrund bautechnisch-konstruktiver Bedingungen zunehmend zum verkleideten Tragwerk. Die Masterthesis untersucht, ob und wie sich der zeitgenössische Stahlbau mit sinnvollen Verbindungstechniken wieder zu einer auch tektonisch vermittelnden Architektur weiterentwickeln lässt. ...
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MEhrfamilienhaus Fauvette, Lausanne
Sieger Publikumspreis
Nay Montandon Architectes ETHZ EPFL SIA,
Objekt 1 Objekt 1 Objekt 1
Ein Einfamilienhausquartier bot Platz für das 5½-Zimmer Haus. Der Neubau grenzt auf zwei Seiten an Quartierstrassen an, zu denen er nicht parallel gesetzt ist und so aus verschiedenen Blickwinkeln wahrgenommen wird. Mit eingezogener Terrasse, die Ausblicke und Abendsonne bietet, erscheint das neue Bauwerk als kompaktes Volumen und wirkt als wohltuende Bereicherung des Quartiers. Die Holzkonstruktion steht auf einem Betonsockel mit Fitnessraum und Nebenräumen. Der Sockel stützt den leicht abfallenden Hang und bildet die Basis für den zweigeschossigen Holzelementbau. Auf der Eingangsetage befinden sich die Schlafräume, sowie die Nasszellen. Im Obergeschoss findet das Familienleben statt mit Küche, Terrasse und Wohnzimmer. ...
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Architektur-Award 2014 Next Generation

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