Kerndämmung in einem Mehrfamilienhaus

Kerndämmung in einem Mehrfamilienhaus

Wird eine Fassade konventionell gedämmt, verändert dies das äussere Erscheinungsbild bei alten Gebäuden markant. Das wäre auch bei einem Mehrfamilienhaus aus dem Jahr 1936 in Kriens der Fall gewesen. Die Fachleute der Huber-Bautechnik AG haben das Mauerwerk des Mehrfamilienhauses mit einem Endoskop sondiert und festgestellt, dass es über alle Geschosse hindurch einen Hohlraum von 10 cm aufweist. Dies ist die ideale Voraussetzung für die Anwendung von «SLS 20».

Was ist «SLS 20»?
● «SLS 20» ist ein Einblasgranulat mit Korngrössen 0,1 - 3 mm
● es weist einen hohen Dämmwert von 0,034 W/mK auf
● ist im Molekül hydrophobiert und somit wasserabweisend
● wirkt schallisolierend und ist winddichtend
● ist ökologisch unbedenklich
● ist dauerhaft chemisch stabil und ungiftig
● schützt wirksam vor Nagern und Schädlingsbefall.

Der Bauherr hat deshalb die Huber-Bauchtechnik beauftragt, die Kerndämmung mit «SLS 20» vorzunehmen. Dadurch hatte er noch weitere Vorteile: Bei der konventionellen Fassadendämmung müssen zahlreiche Anpassungen an Fensterbänken, Laibungen, Dachvorsprüngen, Fallrohren usw. vorgenommen werden, die zusätzliche Kosten verursachen. Diese entfallen bei einer Kerndämmung mit «SLS 20». Da der Bauherr im Rahmen der Gebäudesanierung sowieso eine farbliche Auffrischung der Fassade und eine Aufstockung geplant hatte, liess er ein Fassadengerüst stellen. So konnten die Fachleute der Huber-Bautechnik AG die Bohrungen (ø 40 mm), die für das Einblasen des Kern-Dämmstoffes notwendig sind, ohne grossen Aufwand von aussen vornehmen. Die Profis können die Kerndämmungen sowohl von aussen als auch von innen ausführen. Wenn die Bohrungen von innen ausgeführt werden, ist der Arbeitsaufwand grösser, da es mehr Sorgfalt braucht, um die Bohrlöcher wieder zu verschliessen und optisch anzupassen.

Mehrfamilienhaus in Kriens

Baujahr:                                                        1936

Fassadenfläche:                                           290 m2

Mauerdicke:                                                  36 cm

Hohlraumbreite:                                            10 cm

Bohrungen:                                                   72 Stk.

Ausführungszeit:                                           2 Tage

U-Wert vor Renovation:                                1,07 W/m2K

U-Wert nach Dämmung mit «SLS 20»:        0,26 W/m2K



   
  • «SLS 20» ist der ideale Dämmstoff zur nachträglichen Dämmung von zweischaligen Mauerwerken mit geringen Dämmdicken.

    «SLS 20» ist der ideale Dämmstoff zur nachträglichen Dämmung von zweischaligen Mauerwerken mit geringen Dämmdicken.
  • Huber-Bautechnik AG sondierte mit einem Endoskop das Mauerwerk und stellte einen Hohlraum mit 10 cm über alle Geschosse fest.

    Huber-Bautechnik AG sondierte mit einem Endoskop das Mauerwerk und stellte einen Hohlraum mit 10 cm über alle Geschosse fest.
  • «SLS 20»-Blähglasgranulat ist wasserabweisend, atmungsaktiv, nicht brennbar und besitzt eine sehr niedrige Wärmeleitfähigkeit.

    «SLS 20»-Blähglasgranulat ist wasserabweisend, atmungsaktiv, nicht brennbar und besitzt eine sehr niedrige Wärmeleitfähigkeit.
  • Die Verarbeitung von «SLS 20»-Blähglasgranulat ist sehr einfach.

    Die Verarbeitung von «SLS 20»-Blähglasgranulat ist sehr einfach.
  • Das Dämmmaterial wird von aussen in den Hohlraum eingeblasen.

    Das Dämmmaterial wird von aussen in den Hohlraum eingeblasen.
  • Dieses Mehrfamilienhaus aus dem Jahr 1936 in Kriens wurde mittels Einblasgranulat «SLS 20» wärmegedämmt.

    Dieses Mehrfamilienhaus aus dem Jahr 1936 in Kriens wurde mittels Einblasgranulat «SLS 20» wärmegedämmt.

In jede noch so kleine Nische
Die Handwerker bringen das Kern-Dämmmaterial mittels einer Einblasmaschine via Transportschlauch mit hohem Druck durch die vorbereiteten Bohrungen in den Hohlraum. Mit Kontrollbohrungen und Endoskop überprüfen sie, ob wirklich alle Hohlräume gefüllt sind. Da das Einblasmaterial sehr fein und leicht ist (Korngrösse 0,1 bis 3 mm, Raumgewicht 20 kg/m3), weist es optimale Fliesseigenschaften auf und erreicht damit jede noch so kleine Nische und Ritze im Hohlraum. Durch das Einblasen mit hohem Druck verdichtet sich das Material im Hohlraum setzungssicher und bewirkt, dass es auch bei späteren Bohrungen nicht abfliessen kann.

Zuletzt verschliessen die Handwerker die Bohrlöcher und passen sie der ursprünglichen Putzstruktur an. Resultat: Der Bauherr steigerte den Dämmwert seines Mehrfamilienhauses massiv und bewahrte zugleich das Erscheinungsbild des Hauses.

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