Dreifachkindergarten Samedan

Dreifachkindergarten Samedan

Puoz, 7503 Samedan

   
  • Dreifachkindergarten Samedan | (Foto: Martin Guggisberg)

  • Dreifachkindergarten Samedan | (Foto: Martin Guggisberg)

  • Eingangsbereich und Oblichtbalken | (Foto: Martin Guggisberg)

  • Eingang mit gedeckter Pausenhalle | (Foto: Martin Guggisberg)

  • Ansicht Nord | (Foto: Martin Guggisberg)

  • Korridor mit wechselseitiger Raumerweiterung | (Foto: Martin Guggisberg)

  • Arvensitzbank und Oblichtbalken | (Foto: Martin Guggisberg)

  • Garderobenkoje | (Foto: Martin Guggisberg)

  • Hauptraum des Kindergartens mit Wandbuffet und Arventäfer
    (Foto: Martin Guggisberg)

  • Hauptraum mit Loggia | (Foto: Martin Guggisberg)

  • Arvenholzbuffet mit Schränken und Regalen | (Foto: Martin Guggisberg)

  • Persönliche Arvenboxen jedes Kindergärtners | (Foto: Martin Guggisberg)

Basisdaten zum Objekt

 
 
 
 

Kategorie

Kinderhorte und Kindergärten

Fertigstellung

08.2012

Raummasse und Flächen

Rauminhalt - brutto: 3'420 m3
Nutzfläche ohne Wohnfläche: 442 m2
Grundstücksgrösse: 16'390 m2

Veranschlagte Rohbaukosten des Bauwerkes

2.3 Mio CHF

  Produkte/Dienstleist.

 

Geschirrspüler

V-ZUG AG

  Hersteller/Dienstleister

Industriestrasse 66

6301 Zug

Tel. 041 767 67 67

vzug@vzug.ch

http://www.vzug.ch

 Beteiligte Unternehmen

 
 
 
 

Architekt/Planer

GREDIG WALSER DIPL. ARCHITEKTEN ETH FH SIA AG

Tittwiesenstrasse 61
7000 Chur
+41 81 250 31 19

Lage und Umgebung

 
 
 
 
46.5365661
9.8712585
Dreifachkindergarten Samedan

Dreifachkindergarten Samedan
Puoz
7503 Samedan

 Beschreibung

 
 
 
 

Beschreibung des Objekts

Dreifachkindergarten Samedan

Die bestehende Schulanlage aus den Sechzigerjahren zeichnet sich durch die Schichtung der zueinander versetzten Gebäudevolumen aus. Der Neubau des Dreifachkindergartens führt dieses Prinzip weiter und schliesst die Pausenplatzabfolge ab. Die Kindergärtner bekommen wie die anderen Schulstufen ihr eigenes Haus. Durch dessen Lage am östlichen Rand der Schulanlage sind sie integriert, haben aber gleichwohl ihren eigenen Aussenbereich.
Der neue Kindergarten ist ein eingeschossiges Gebäude mit unterschiedlich hohen Gebäudeteilen, die das innere Raumgefüge widerspiegeln und den Bau skulptural formen. Es entsteht ein spannungsreicher Dialog des archaischen Baukörpers zu den Engadiner Bergen. Der das ganze Gebäude überspannende Lichtbalken bringt wechselseitig Tageslicht in die verschieden hohen Innenräume. Grossformatige Schaltafeln strukturieren den mit weiss eingefärbtem Beton gegossenen Monolith. Die tiefen Leibungen mit den breiten Fensterstöcken aus Lärche verleihen dem Gebäude einen massiven Ausdruck und stellen einen Bezug zur Bautradition des Engadins her.

Betritt man das Haus, so steht man in einem steinern wirkenden, langgezogenen Foyer. Einmal weitet sich der Raum auf der einen Seite und dann wieder auf der anderen Seite aus. Tageslicht von oben und seitlich schafft eine changierende Lichtstimmung. Auf der nördlichen Seite sind in drei Raumblöcken die kleineren und niedrigeren Nebenräume untergebracht. Auf der gegenüberliegenden Seite schliessen die Garderobenkojen an. Eine ringsumlaufende massive Sitzbank aus Arvenholz empfängt darin die Kindergärtner wie mit offenen Armen und schafft eine geborgene Atmosphäre für die Znünipause oder für das gemeinsame Abschiedslied.

Wie die Wohnstuben der alten Engadiner Häuser sind die Wände und Decken der Haupträume mit einem unbehandelten Täfer aus Arvenholz aus den Unterengadiner Bergwäldern ausgekleidet. In reduzierter Form nehmen das Wand- und Deckentäfer mit differenziert aufeinander abgestimmten Friesen und Deckenleisten auf den Wandaufbau der Engadiner Stube Bezug. Ein angenehmer Duft von Arvenholz liegt in der Luft und wenn die Kinder am Mittag heimkommen, riechen sie immer noch nach feinem Arvenholz, dessen Duft auf den Menschen beruhigend wirken soll.

Der neue Dreifachkindergarten lebt von der Massivität der hellen Betonskulptur in Verbindung mit Einbauten aus prägnantem Arvenholz. Es ist ein Bau, der eine stimmungsvolle Raumkomposition für die Kinder schafft und in verschiedenen Facetten die Engadiner Bautradition anklingen lässt.

 
 
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